Sie sehen Artikel aus dem Bereich: Sportarten / Inlineskates

Inlineskates

Artikel pro Seite: 24 48 96
Sortieren nach:   Titel   Preis
Artikel pro Seite: 24 48 96
Sortieren nach:   Titel   Preis
Inlineskates

Arten von Inlineskates
  • Hardbootskates (für den Street und Stuntbereich, aber auch Softboots einsetzbar)
  • Softbootskates (bestehen aus weichem Material mit einem Plastikrahmen zur Führung des Fußes)
  • Hockeyskates (ähnelt stark einem Eishockeyschlittschuh, wobei die Kufe durch Rollen ersetzt wurden)
  • Speedskates (flacher Schuh ohne Schaft, mit großen Rollen und längerem Chassis für hohe Geschwindigkeiten )
  • Streetskates (extra harte Skates für Halfpipes)

Rollen

Beim Stunt-Skaten verwendet der Skater kleine Rollengrößen von 54 bis 60 mm.
Für den normalen Fahrspaß eher Rollen mit einer Größe von 74 bis 90 mm.
Im Bereich des Speedskating werden heute meist  100 mm gefahren.
Im Bereich des Inline-/Skaterhockeys fangen die Rollengrößen bei 47 mm für Goalies an, während Spielerschuhe häufig über 2 oder sogar 3 verschiedene Größen bis zu etwa 80 mm verfügen.

Rollenhärte

Normalerweise werden Rollen von 76A (weich) bis 90A (hart) eingesetzt.

Je nach Disziplin sind folgende Härten üblich:

  • Inline-Speedskating: Straße: 82A bis 86A schnelles Fahren und lange Skatetouren mit geringem Rollwiderstand
  • Bahn: 85A bis 90A
  • Fitness-Skating (Freizeit & Touren): 78A bis 85A, komfortables Abrollen
  • Aggressive-Skating: 90A bis 110A
  • Inline-Alpin: 73A bis 85A, auch für Fahren auf feuchtem Untergrund sehr gut geeignet.
  • Inlineskaterhockey / Inlinehockey: 72A (indoor) – 86A (outdoor)

Kugellager

Inlineskate-Kugellager werden mit der ABEC-Skala klassifiziert. In aufsteigender Qualität wird unterschieden zwischen ABEC 1, ABEC 3, ABEC 5, ABEC 7, ABEC 9, ABEC 10 und ABEC 11.
Für die harten Anforderungen (Verschmutzung, Feuchtigkeit, Schläge) bei niedrigen bis mittleren Drehzahlen beim Inline-Skating die ABEC-Klassen wenig aussagekräftig, da sie nur Fertigungstoleranzen vorgeben, aber nichts über Haltbarkeit oder Leichtlauf der Lager aussagen. Sie gibt insbesondere keine Auskunft über die Qualität der Werkstoffe, die Schmierung oder gar Reibungsverluste. Für das Inline-Skating hat die Kennziffer damit eine untergeordnete Rolle.

Bremsen
Gebremst werden Inlineskates normalerweise mit einem Gummistopper an der Ferse oder durch Querstellen eines Fußes oder beider Füße.
Die Firma Rollerblade hat  ein System namens Active Brake Technology entwickelt. Hierbei drückt die Wade über einen Hebel den Stopper auf den Boden, während der Fuß nach vorne gestellt wird. Dieses Verfahren hat für den unsicheren Fahranfänger bei niedriger Geschwindigkeit den Vorteil, dass er alle Rollen auf dem Boden halten kann und so leichter in der Spur bleibt. Für höhere Geschwindigkeiten sind Stopper mit einer größeren Bodenfreiheit deutlich effektiver, weil sie eine stärkere Anwinkelung des Fußes und eine bessere Kraftübertragung ermöglichen. Andere angebotene Bremssysteme arbeiteten mit auf der Achse einer Rolle montierten Reibscheiben, die bei einer bestimmten Fußstellung die Rolle abbremsen sollten. Diese haben sich nie durchgesetzt und sind vom Markt verschwunden.
* inkl. MwSt. zzgl. Versandkosten